"Gemma figln"

Das traditionelle Figln

Jetzt heißt’s wieder: „Gemma figln?“ Doch was ist „figln“ überhaupt? Das Wort Figl ist eigentlich eine Abkürzung vom Wort Firngleiter. Der Firngleiter, ein kurzer und nahezu unverwüstlicher Ski aus Blech.
Wenn man im Frühjahr in der Hauptstadt der Alpen, in Innsbruck, zu Besuch ist, kann man ein bestimmtes Phänomen beobachten. Nicht selten sieht man hier zu dieser Jahreszeit SkifahrerInnen, Wanderbegeisterte in kurzen Hosen, ParagleiterInnen mit großen Rucksäcken und SonnenanbeterInnen in Flipflops gedrängt nebeneinander in der Gondel rauf zur Seegrube und das Hafelekar fahren. Ach ja, und dann wären da noch die Figler und Figlerinnen. Das sind all jene, die man nicht gleich zuordnen kann. Mit einem kurzen Ski aus Blech unter dem Arm und Wanderschuhen oder Skischuhen an den Beinen machen sie die Seegrube im Frühling unsicher. Die Sportart „Figln“ ihrer Wahl wurde von dem Innsbrucker Emo Johann Heinrich im Jahre 1946 patentiert und erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit in den Bergen. Heinrich machte damals aus der Not nach hochalpinen Klettertouren über Schneefelder heil bergabzukommen eine Tugend, und fuhr bereits damals mit Fichtenbrettern über den weichen Firn-Schnee talwärts.
Es wird wärmer und somit tauschen nun viele WintersportlerInnen die langen Powder Ski gegen kurze Figl. In tiefen Sulzscheerinnen geht’s dann talwärts – eine riesen Gaudi ist gewiss.

Du wolltest schon immer mal das Figln ausprobieren?

Dann nütze jetzt die Chance, denn von Donnerstag 1. April bis Freitag 2. April 2021 finden die KOHLA Figl Testtage in Zusammenarbeit mit den Innsbrucker Nordkettenbahnen an der Seegrube statt.

Also nichts wie los und probiers aus.
Wir freuen uns auf euren Besuch.